Delegation im Abgeordnetenhaus - AG Taxi und Gewerkschaftlicher Aktionsausschuß fordern das Ende prekärer Beschäftigung

Am Mittwoch, den 14.11.2018 besuchte eine Delegation des Gewerkschaftlichen Aktionsausschuß (GA) unter Beteiligung der AG Taxi das Berliner Abgeordnetenhaus und forderte die Beendigung prekärer Beschäftigung im Einflußbereich des Berliner Senats.

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Die AG Taxi setzt sich für die Beendigung prekärer Arbeitsverhältnisse zugunsten regulärer, tarifvertraglich geregelter Festanstellungen ein.

Der Berliner Senat bestimmt de facto die Höhe des Einkommens der Berliner Taxifahrerinnen und -fahrer. Deren Einkommen liegt, verursacht durch die unbegrenzte Zulassung von Taxis in der Regel unterhalb des Mindestlohns. Aktuelle Entwicklungen wie die illegale Kokurrenz durch Uber-Mietwagen und der systematische Lohnbetrug vieler Taxiunternehmen bedeuten zusätzlcie Einkommensverluste.

Wir erklären uns deshalb solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bereichen der Berliner Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen, die unter den Augen des Senats prekäre Beschäftigung zur Kostenreduzierung mißbrauchen.

Der Gewerkschaftliche Aktionsausschuß unterstützt u.a. die Kämpfe folgender Betriebe und Einrichtungen:

Charité-Tochter CFM
Vivantes- Tochter VSG
Therapeut*innen der Charité-Tochter CPPZ
Therapeut*innen der Vivantes Tochter VTD
Altenpflege in Vivantes
Musikschulen
Volkshochschulen
Lehrbeauftragte an den Berliner Hochschulen
Botanischer Garten
Freie Träger
T&M GmbH im Technikmuseum
Landeseigene Wohnungsunternehmen (LWU) und deren Töchter
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Berliner Taxibetriebe

Die erweiterte Beschreibung der Probleme lesen Sie im Brief der GA-Delegation

Website des Gewerkschaftlichen Aktionsausschuß

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Logo und Illustration dieses Artikels: Postkarte von 1901, gemeinfrei

beigefügte Dokumente

Nachrichten

  • Das Treffen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Raed Saleh und seinem Kollegen Lars Düsterhöft war eine freundliche, informative Begegnung, bei der alle Anwesenden kurz ihre Anliegen vorstellten und die Politiker Einblicke in das Geschehen hinter den Kulissen boten. Viele der angesprochenen Punkte sind "in Arbeit" und müssen weiter vorangebracht werden, andere müssen in ihrer Dringlichkeit weiter in die Köpfe der Parteimächtigen und einfachen Mitglieder gehämmert werden. So ist Politik. Weitere Treffen werden folgen.

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